Programm der ATBH8 in Oxford steht!

Ach ja, mein persönliches Highlight in diesem Jahr rückt immer näher und endlich steht das Programm der All Together Better Health 8 in Oxford. Worum es bei der Konferenz geht?

ATBH conference events are a platform where practitioners, service users, teachers, managers, policy makers and researchers compare perspectives, exchange experiences and pool resources in response to needs everywhere to effect change, enhance quality and improve safety in care for individuals, families and communities.

Somit gibt es eine Woche lang einen intensiven Austausch, um letztendlich auch die eigene Lehre noch weiter entwickeln zu können.

Hier nun das Programm.

Vielleicht sieht man sich vor Ort, ich bin am Mittwoch mit meinem Vortrag in Raum 9 dran.

 

 

Mehr Transparenz durch Open Notes!

Wie sieht es momentan hinsichtlich der Wissensasymmetrie aus, wenn ein Klient zum medizinischen Fachpersonal kommt? Üblicherweise hat der professionelle Akteur in diesen Settings die Informationshoheit und steuert in Form eines Gesprächs oder „Arztbriefes“ ziemlich rigide, was der Patient erfährt und wie er dieses „Wissen“ speichern kann. Interessant wäre es doch, wenn der Klient auf seine Krankheitsdaten und die Notizen der Gesundheitsberufler zugreifen und sie in seinem eigenen Tempo nachvollziehen könnte. Gibt es nicht? Gibt es doch! Und was soll man sagen, es erzeugt fast ausschließlich positive Effekte, wenn man dies zulässt.

Die qualitative Studie dazu wurde gerade von der Universität Witten/Herdecke und Harvard veröffentlich, in der es genau um den Ausgleich dieser oben angesprochenen Wissensasymmetrie geht. Das Tool der Wahl ist in diesem Fall Open Notes, was ihr auch hier im Video sehen könnt.

Geleitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Esch. Die Studie mit dem Titel „Engaging patients through open notes: an evaluation using mixed methods“ ist kostenlos abrufbar und zeigt eindrucksvoll was passieren kann, wenn man dem Klienten mehr als nur ein paar warme Worte mit an die Hand gibt.

Sonderausgabe der GMS zum Thema „Interprofessional Education“

Die GMS – Journal for Medical Education (GMS J Med Educ) hat eine Sonderausgabe ihrer Zeitschrift veröffentlich, die das Thema Interprofessionalität und Ausbildung in den Fokus nimmt.

GMS Journal for Medical Education (GMS J Med Educ) – vormals GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung – veröffentlicht wissenschaftliche Artikel aus dem gesamten Bereich der Aus-, Weiter und Fortbildung in Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Pharmazie und den Gesundheitsberufen. Eingereicht werden können Forschungs- und Übersichtsarbeiten, Projektberichte, Kurzbeiträge sowie Diskussionsbeiträge und Kommentare. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Die Beiträge werden in die jeweils andere Sprache übersetzt. GMS Journal for Medical Education erscheint als frei zugängliche Open-Access-Zeitschrift regelmäßig in mindestens vier Ausgaben pro Jahr. Außerdem werden zu aktuellen Themen der Ausbildungsforschung Sonderausgaben veröffentlicht.

Die Zeitschrift ist das Organ der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) (http://www.gma-dach.org). Bis 2015 wurde die Zeitschrift unter dem deutschen Titel GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung veröffentlicht.

Publizierte Artikel sind für alle Interessierten weltweit verfügbar: ohne Zeitverzug, dauerhaft, suchfähig und kostenlos. Wir laden Sie herzlich ein unsere Zeitschrift als Autor oder als Leser zum Vorteil der medizinischen Ausbildung zu nutzen.

Hier der Link zur neuen Ausgabe der GMS (Zeitschrift für Medizinische Ausbildung) Den Link zum Artikel von Dr. Tim Peters und mir mit dem Titel „Kommunikative Positionierung der eigenen Profession in interprofessionellen Settings“ findest du hier.

Viel Spaß beim Lesen, es lohnt sich …

Ein wenig IPP für das Wochenende

Eine der zentralen Fragen, mit denen ich mich momentan auseinandersetze, betrifft Interaktionsmodi zwischen Gesundheitsberuflern, die letzten Endes die Versorgungsqualität für die Klienten erhöhen. Das Schlagwort der Stunde in diesem Zusammenhang lautet IPP (interprofessional practice).

Hier ein TED-Vortrag von Eric Dishman, der es simpel auf den Punkt bringt, welches Potenzial durch Kooperation im Gesundheitswesen entstehen kann.